MUSEUM IN A CLIP 2016 gestartet

Logo MIAC 2016Drei, zwei, eins und ACTION!“ heißt es ab sofort wieder in den Museen des Kulturraums Vogtland-Zwickau und Leipzig. Das Projekt „Museum in a Clip“ geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde.

Schulklassen und Jugendgruppen der 3. – 12. Klasse können die mitwirkenden Museen mit Kamera und Mikrofon entdecken. Nach einer kurzen Führung durch das Museum erkunden sie in kleinen Filmteams die Ausstellung.

Welche Ausstellungsstücke sind besonders spannend? Was bleibt in Erinnerung? Welche Geschichten können erzählt werden? Diese und andere Fragen können die Schüler in einem dreistündigen Museumsbesuch audio-visuell beantworten: Mit Tablet und Mikrofon bewaffnet gehen die Schüler auf Entdeckungstour durch das Museum. Anschließend werden die Clips bearbeitet und auf der Projekt-Webseite www.museum-in-a-clip.de sowie auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht.

Ab Dezember 2016 kann man auf der Projekt-Webseite für den schönsten Clip abstimmen. Eine fachkundige Jury kürt außerdem die besten Videos. Die Preisträger gewinnen jeweils eine MDR-Studiotour

Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei, in den beteiligten Museen fallen jedoch ggf. Eintrittspreise an. Das Anmeldeformular, eine Übersicht der beteiligten Museen und Beispielclips gibt es unter www.museum-in-a-clip.de.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Projektanzahl ist begrenzt – frühzeitige Buchung empfehlenswert!

Das Projekt wird vom Kulturraum Vogtland/Zwickau, dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Leipzig gefördert.

Siegerklassen der Aktion „Museum in a Clip 2015“ erhielten Preise

„Alles – nur nicht langweilig“ umschreibt Dr. Christoph Scheurer, Vorsitzender des Kulturkonvents Kulturraum Vogtland-Zwickau das Projekt „Museum in a Clip“. Heute übergab er als Schirmherr die Siegerpreise auf der Burg Schönfels.

Die Preisträger, eine Klasse der Seminarschule Auerbach und eine Schülergruppe des Kinder- und Jugendvereins Pleißental e.V. (Oberschule Lichtentanne) konnten sich jeweils über eine Urkunde, Bücher und einen Gutschein für die MDR-Studiotour freuen.

Insgesamt 30 Schulklassen der 3. – 12. Klasse oder Jugendgruppen entdeckten vergangenes Jahr die mitwirkenden Museen im Kulturraum Vogtland-Zwickau und im Raum Leipzig mit Kamera und Mikrofon. Nach einer kurzen Führung durch das Museum erkundeten sie als Reporter in Kleingruppen die Ausstellung. Unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen wurden die Clips anschließend  sofort bearbeitet und auf der Projekt-Webseite veröffentlicht. Bis Mitte Dezember konnte man unter  www.museum-in-a-clip.de alle entstandenen Videos anschauen und für den schönsten Clip abstimmen.

Zum Abschluss der Preisverleihung hatte Dr. Scheurer eine Überraschung mitgebracht: den Zuwendungsbescheid für „Museum in a clip 2016“. Förderverein SAEK Zwickau Vorstandsmitglied Marsel Krause war hocherfreut: „ Damit kann das Projekt ab April dieses Jahres in die Neuauflage starten. Bis Dezember können insgesamt 50 Schulkassen auf Entdeckungstour in den beteiligten Museen gehen.“

„Museum in a Clip“  wurde 2013 durch das UNIKATUM Kindermuseum Leipzig entwickelt. Seit Anfang 2015 ist der Förderverein SAEK Zwickau e.V. neuer Projektträger und führt das Projekt in Kooperation mit medienkompetent e. V. und dem SAEK Leipzig weiter. Das Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Kulturraum Vogtland/Zwickau gefördert, ab 2016 zusätzlich von der Stadt Leipzig.

Schumann lautlos erleben – Gebärdensprachführer übergeben

Wie vermittelt man Gehörlosen die Musik von Robert Schumann? Dieser Frage stellten sich die Schüler des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau. Sie produzierten gemeinsam mit Studenten der WHZ und dem SAEK Zwickau einen Gebärdensprachführer für das Robert Schumann Haus Zwickau, der Gehörlose via Tablet durch die Räume des Robert Schumann Hauses navigiert.

Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden heute die Tablets inkl. Gebärdensprach-APP übergeben und können ab sofort von Gehörlosen genutzt werden.

Die Idee dazu wurde im Nachgang der Erstellung des Audioguides „Ohrenzeuge 2“ für Blinde und Sehbehinderte geboren, welcher schon seit einigen Jahren im Robert Schumann Haus eingesetzt wird. Dieser wurde 2007 von Schülern des CWG in Zusammenarbeit mit dem SAEK Zwickau produziert.

Im September 2013 begann das Medienprojekt. „Für jeden Raum wurde eine eigene Oberfläche gestaltet, die wiederum verschiedene Videos zu den einzelnen Ausstellungsstücken des Raumes enthält. Die Schwierigkeit für die Schüler bestand vor allem darin, die Inhalte zu definieren, da Gehörlose zu der Musik selbst ja eher wenige Bezugspunkte haben“, erklärt Alexander Karpilowski vom SAEK Zwickau, der die Schüler während der Projektphase betreute. Neben vertonten Gedichten liegt der Schwerpunkt des Videoguides deshalb auf biografischen Informationen. Nachdem die   Inhalte feststanden, wurden diese in Videosequenzen von Gebärdensprachdolmetschern der Westsächsischen Hochschule Zwickau übersetzt und anschließend im SAEK -Studio geschnitten. Nach gut einem Jahr stellten die Schüler den Videoguide fertig. Die Umsetzung auf dem Tablet gestaltete sich dann schwieriger, als gedacht. (Der Starttermin musste verschoben werden, da eine einfache, fehlerfreie und intuitive Bedienung nicht gewährleistet werden konnte.) Ein besonderer Dank gilt der AKTION MENSCH: Nach Antragstellung durch den Förderverein SAEK Zwickau unterstützte glücklicherweise die AKTION MENSCH das Projekt im Rahmen ihrer „Förderaktion Barrierefreiheit“ und half so bei der technischen Umsetzung.

Unter http://www.schumann-lautlos.tumblr.com wurde das gesamte Projekt dokumentiert.

„Museum in a Clip“ erfolgreich beendet

Am vergangenen Freitag fand der vorerst letzte Projekttag „Museum in a Clip“ in Zwickau statt. Viertklässler der  Grundschule „Am Scheffelberg“ erkundeten das Robert Schumann Haus in Zwickau und setzten sich anschließend audio-visuell mit dem Museum auseinander. Am letzten Montag waren dann in Leipzig letztmalig Schüler im Rahmen des Projekts in einem Museum.

Videoclip SchumannhausInsgesamt 30 Schulklassen der 3. – 12. Klasse oder Jugendgruppen konnten in diesem Jahr kostenlos die mitwirkenden Museen im Kulturraum Vogtland-Zwickau und im Raum Leipzig mit Kamera und Mikrofon entdecken. Nach einer kurzen Führung durch das Museum erkundeten sie als Reporter in Kleingruppen die Ausstellung.

Vorstandsmitglied Marsel Krause: „Es war ein tolles Projekt. Für 2016 wurden bereits Fördergelder beantragt. Wir möchten Museum in a clip auf jeden Fall fortführen und erweitern.“.

Noch bis 22. Dezember kann man auf der Projekt-Webseite  www.museum-in-a-clip.de alle entstandenen Videos anschauen und für den schönsten Clip abstimmen. Die Sieger mit den meisten Stimmen gewinnen eine MDR-Studiotour.

Rundfunkpreis geht nach Zwickau

Der Sieger des Rundfunkpreises Mitteldeutschland 2015 in der Kategorie „Länderpreis Sachsen“ ist das Redaktionsteam um Diana Schwarzenberg, Dietmar Hässelbarth und Manuela Engel der Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ für ihre Kurzfilmreihe „Meine MS und Ich“, produziert im SAEK Zwickau. Manuela Engel und Hannelore Hässelbarth (2.v.l.) nahmen stellvertretend den Preis am vergangenen Samstag zur Preisverleihung im Volkspark Halle entgegen.

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Die Erfahrungen mit der unheilbaren Nervenkrankheit Multiple Sklerose sind unterschiedlich, genauso wie die  Krankheitsverläufe. Und darüber wollten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe „MS-Juniors“ in ihren Filmen erzählen. Manuela, Dietmar und Diana zeigen mit ihren persönlichen Geschichten, wie MS  ihr Leben beeinflusst, wie tückisch die Krankheit manchmal sein kann und wie sie und ihr Umfeld mit MS umgehen. Die Jury würdigte den authentischen Einblick in ihren Alltag, denn sie waren Protagonisten und gleichzeitig Filmemacher.

Über ein halbes Jahr dauerte die Produktion der drei kurzen Filme. Nun hoffen die „MS Juniors“, dass die Filme MS-Betroffenen und ihre Angehörigen Hoffnung spendet. Das Preisgeld in Höhe von 500 € wird für die Arbeit der Selbsthilfegruppe eingesetzt.

Die Filme kann man sich unter http://www.saek.de/unsere-ms-und-ich/ ansehen.

Die Vereinsmitglieder gratulieren den Projektteilnehmern und dem SAEK-Team.

Projektstart „Museum in a Clip“

Logo_MIC_farbig „Alles – nur nicht langweilig“ umschreibt Dr. Christoph Scheurer, Vorsitzender des Kulturkonvents Kulturraum Vogtland-Zwickau das Projekt „Museum in a Clip“. Es wurde 2013 durch das UNIKATUM Kindermuseum Leipzig entwickelt. Seit Anfang 2015 ist der Förderverein SAEK Zwickau e.V. neuer Projektträger und führt das tolle Projekt in Kooperation mit medienkompetent e. V. und dem SAEK Leipzig weiter.

Schulklassen der 3. – 12. Klasse können die mitwirkenden Museen im Kulturraum Vogtland-Zwickau mit Kamera und Mikrofon entdecken. Nach einer kurzen Führung durch das Museum erkunden sie als Reporter in Kleingruppen die Ausstellung.

Welche Ausstellungsstücke sind besonders spannend?
Was beeindruckt? Welche Fragen gibt es?

Dafür stehen Tablets mit Mikrofonen zur Verfügung. Anschließend werden die Clips bearbeitet und auf der Projekt-Webseite veröffentlicht.

Ablauf des Projektes (Dauer: 2,5 – 3 h)tablet_micro

1. Kurze Führung durch das Museum
2. Aufnahme von Fotos oder kleinen Videoclips
3. Bearbeiten des Clips am Tablet
4. Auswertung und Reflexion

Ab November 2015 kann man auf der Projekt-Webseite für den schönsten Clip abstimmen. Die Sieger mit den meisten Stimmen gewinnen eine MDR-Studiotour.

Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei, in den beteiligten Museen fallen jedoch ggf. Eintrittspreise an. Das Anmeldeformular, eine Übersicht der beteiligten Museen und Beispielclips gibt es unter www.museum-in-a-clip.de .

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Projektanzahl ist begrenzt – frühzeitige Buchung ratsam!

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Videowettbewerb „Fremdbilder“ läuft bis 13. Juni 2015

Das Thema Asyl und Flucht ist in Politik und Gesellschaft allgegenwärtig. Auch die SAEK-Teilnehmer des Einführungskurses Fernsehen produzierten im Februar bereits Videobeiträge mit Flüchtlingen aus Syrien, Libanon und Libyen in der “BOX” Glauchau. Nun soll sich auch ein Videowettbewerb mit dieser Thematik beschäftigen. Zusammen mit dem CVJM Glauchau fordert der Förderverein SAEK Zwickau auf, sich filmisch mit den Themen Asyl, Flucht, Vertreibung und friedlichem Zusammenleben auseinanderzusetzen.

Flyer FremdbilderMitmachen kann, wer unter 27 Jahre ist, in Sachsen wohnt und die Themen Asyl, Flucht, Vertreibung, In(-toleranz), Integration, Ablehnung, Angst, Konflikt, Armut, Abschied, Heimat, Hoffnung, Vorurteile, Krieg, Gewalt, Schicksal kreativ und originell filmisch bearbeitet. Einreichungen sind möglich für Einzelpersonen, Teams, Arbeitsgemeinschaften oder Schulklassen.

Umsetzung: Egal ob Handykamera, Fotoapparat oder professionelle Technik für die Produktion – wichtig ist die Idee, eine spannende Geschichte und die kreative Umsetzung des Videos. Spielfilme und Dokus sind genauso willkommen, wie Stop-Motion-, Experimentalfilme, 3D-Animationen oder Musikclips. Die Länge des Videos sollte 10 Minuten nicht überschreiten. Die verwendete Musik muss GEMA-frei und zur freien Verwendung gekennzeichnet sein. Wem das notwendige Handwerkszeug für die Umsetzung toller Ideen fehlt, dem helfen die SAEK weiter.

Einsendeschluss ist der 13. Juni 2015

Die Videos sind als DVD einzusenden/abzugeben bei:

CVJM Glauchau – z.H. Christian Unger
Stichwort: Fremdbilder
Otto Schimmel Straße 29
08371 Glauchau

Die Preisverleihung und die Präsentation der besten Beiträge finden am 9. Juli im Clubkino Glauchau, in der Marienstraße 46 statt. Die genaue Uhrzeit wird rechtzeitig bekanntgegeben. Die Jury des Wettbewerbs vergibt Preise in Form von Gutscheinen im Gesamtwert von 450 Euro.

Weitere Informationen unter: www.cvjm-glauchau.de/filmprojekt oder unter www.facebook.com/fremdbilder.